Chirurgie Zur Behandlung Von Fettleibigkeit Und Schlafapnoe - syndrom

Schlafapnoe: Diese Krankheit beschreibt das kurzzeitige Aussetzen der Atmung während des Schlafens. Schlafapnoe-Syndrom zeigt sich in drei unterschiedlichen Formen: zentral – komplex – obstruktiv. Die obstruktive Art der Krankheit (OAS) ist die am meisten diagnostizierte, wobei hier wieder die Unterscheidung in den Erscheinungsformen „apne“ und „hipopne“ gemacht wird.

Bei „apne“ wird die Luftröhre komplett verschlossen, wo hingegen bei „apne“ diese lediglich stark verengt wird, sodass ein minimales Luftdurchströmen möglich bleibt. Betroffene können im Schlaf innerhalb einer Stunde mehrmals unter Atemaussetzern leiden; bei einigen Patienten können diese Aussetzer bis zu 90 Sekunden andauern.

Die obstruktive Art der Schlafapnoe (OAS) bewirkt, dass der Betroffene aufgrund des Sauerstoffmangels regelmäßig aus der Tiefschlafphase in die eine Art „Aufwachphase“ übergeht- ein gesunder Schlaf, wie ihn jeder Mensch benötigt, ist somit nicht mehr gewährleistet. Dies hat sodann Auswirkungen auf den Alltag; typische Erscheinungsformen sind Kopfschmerzen, Müdigkeit, Konzentrationsschwächen, Reduzierung der Merk- und Denkfähigkeit, auch das psychische Verhalten kann sich dadurch verändern. Des Weiteren können störendes Schnarchen, sehr häufige nächtliche Toilettengänge, Mund- und Rachentrockenheit die Folge sein. Gravierende Auswirkungen sind die auf die Verkehrstauglichkeit des Betroffenen, die aufgrund der Ermüdungserscheinungen im schlimmsten Fall zu Verkehrsunfällen führen kann. Daneben besteht die Gefahr der Reduzierung der Arbeitskraft, Isolierung im sozialen Umfeld und Depression.

Übergewicht stellt bei der Entstehung der obstruktiven Schlafapnoe (OAS) einen wesentlichen Risikofaktor dar. Je höher die Überschreitung des Body-Maß-Index´ (BMI), desto größer die Gefahr der Erkrankung an Schlafapnoe.

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